arrowStrona główna arrow Der Campus arrow
Deutsch
Der Campus
Hochschulleitung
Hochschulstruktur
Studienrichtungen
Kontakt







Der Campus Drukuj
Die Staatliche Fachhochschule in Oświęcim

Geschichte der Fachhochschule
Die PWSZ (die Staatliche Fachhochschule) in Oświęcim ist eine öffentliche Hochschule, die am. 1. Juli 2005 aufgrund des Beschlusses des Ministerrates vom 7. Juni 2005 ins Leben gerufen wurde. Die Jagiellonen Universität in Krakau übernahm die Schirmherrschaft über die Hochschule. 2005 wurde die Berufshochschule in Oświęcim vom Gemeinde- und Landkreisbund Kleinpolens (Związek Gmin i Powiatów Małopolski) mit dem Titel „Lider 2005” – Das beste Unternehmen in Kleinpolen im Jahr 2005 -  ausgezeichnet. Die Europäische Kommission hingegen verlieh der Berufshochschule in Oświęcim die Erasmus Charta (Erasmus University Charter) für die Jahre 2007-2013.  Diese Charta berechtigt unsere Hochschule zur Teilnahme an Lifelong Learning Programme. Das Studium an der Fachhochschule dauert 3 Jahre (6 Semester). Die Absolventen erhalten B. A. (Lizentiatentitel).

Der Campus
In den Gebäuden der Staatlichen Fachhochschule befand sich vor dem 2. Weltkrieg das Polnische Tabakmonopol. Während des Krieges wurde in einem der Gebäude der erste Transport von 728 Häftlingen aus einem Gefängnis in Tarnów untergebracht.  Die Ankunft dieses Transportes am 14. Juni 1941 wird als Anfang des Konzentrationslagers Auschwitz angesehen.  Der Hof vor dem Gebäude wurde umzäunt, in den Ecken wurden Wachtürme errichtet und hier fand der erste Apell in der Lagergeschichte statt. Nachdem Häftlinge ins Stammlager (heute die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau) verlegt worden waren,  gab es einige Zeit lang im Gebäude – das Stabsgebäude genannt -  Büros der Lagerverwaltung, später waren dort auch ein Quartier für SS-Aufseherinnen sowie ein Waffenlagerhaus untergebracht.
Seit dem Sommers Semester des Studienjahres 2009/2010 werden die Lehrveranstaltungen auch im zweiten Hochschulgebäude - Collegium sub Horologio genannt - abgehalten. Bei Renovierungsarbeiten wurde in diesem Gebäude ein außergewöhnliches Dokument aus der Kriegszeit gefunden – eine von Lagerinsassen verfasste Flaschenpost, die in der Wand eines Luftschutzraums für SS eingemauert wurde. Auf einem Stück Papier wurden mit dem Bleistift Namen von 7 Häftlingen geschrieben, die am Bunkerbau tätig waren. Der Zettel trägt das Datum 20. September 1944. Alle Lagerinsassen waren im Alter von 18 bis 20 Jahren, sechs kamen aus Polen, einer aus Frankreich. Die Kopie des Schreibens ist in einer speziellen Vitrine an jenem Ort ausgestellt, wo es gefunden worden war.
 
© 2008 - Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa w Oświęcimiu